Was kostet eine Website in der Schweiz?
Die ehrliche Antwort: zwischen 0 und 100’000 Franken, je nachdem, was sie können muss. Hier ist die Aufschlüsselung, die dir sonst niemand gibt.
Die drei Preisklassen im Überblick
Die kurze Antwort: Eine professionell umgesetzte Firmen-Website kostet in der Schweiz meist 2’000–8’000 Franken auf Template-Basis und ab 8’000–10’000 Franken individuell entwickelt. Baukasten-Systeme starten bei 20–50 Franken im Monat plus deine Arbeitszeit. Dazu kommen bei jeder Variante laufende Kosten von etwa 30–150 Franken pro Monat.
Website-Preise streuen enorm, weil „Website“ alles heißen kann: von der digitalen Visitenkarte bis zur Buchungsplattform. Grob lassen sich drei Klassen unterscheiden:
| Klasse | Kosten | Geeignet für |
|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Squarespace, Jimdo) | 20–50 CHF pro Monat, plus Eigenleistung | Schnell online sein; Auftritt als digitale Visitenkarte. Austauschbar im Design, limitiert bei SEO. |
| Freelancer oder kleine Agentur, Template-basiert | 2’000–8’000 CHF einmalig | Solide Informations-Website ohne Sonderwünsche. |
| Individuelle Entwicklung (Agentur/Studio) | ab 8’000–10’000 CHF, nach oben offen | Eigenes Design, eigener Code, SEO-Fundament, Erweiterbarkeit. |
Baukasten, Freelancer oder Agentur: Was passt zu wem?
Die Preisklasse folgt aus dem Job, den die Website erledigen soll. Ob du es „Website machen lassen“ oder „Internetseite erstellen lassen“ nennst: Entscheidend ist, was die Seite leisten muss. Ein Baukasten reicht, wenn du schnell online sein willst und dein Auftritt nur Adresse, Angebot und Öffnungszeiten zeigt.
Eine professionelle Website erstellen zu lassen lohnt sich, sobald sie aktiv neue Kunden gewinnen soll. Dann zählen eigenes Design, saubere Technik und gute Sichtbarkeit bei Google und in KI-Antworten. Das Publikum dafür ist da: Laut Bundesamt für Statistik kauften 2025 rund 69 % der Schweizer Bevölkerung innerhalb von drei Monaten online ein, und fast die Hälfte des Schweizer Web-Traffics kommt von Smartphones (Statcounter, Stand: Juni 2026).
Die Faustregel: Je mehr dein Geschäft über die Website läuft, also über Anfragen, Buchungen oder Verkäufe, desto weniger solltest du am Fundament sparen. Ein austauschbarer Auftritt kostet dich dort jeden Monat Kunden, die du nie zu Gesicht bekommst.

Welche Faktoren den Preis wirklich treiben
Nicht die Seitenzahl bestimmt den Preis, sondern die Anforderungen dahinter. Der größte Kostentreiber ist ein individuelles Design statt eines Templates.
Mehrsprachigkeit ist oft nötig, in der Schweiz zum Beispiel Deutsch/Englisch oder Deutsch/Französisch. Dazu kommen Shop- oder Buchungsfunktionen. Auch Anbindungen an bestehende Systeme treiben die Kosten, etwa Kalender, Warenwirtschaft oder CRM. Wichtig ist zudem die Frage, wer die Inhalte pflegt.
Dazu kommen laufende Kosten, die viele Angebote verschweigen: Hosting, Wartung, Sicherheits-Updates und Anpassungen. Realistisch sind je nach Umfang 30–150 CHF pro Monat.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Neben dem Preis ist das die häufigste Frage. Die Antwort hängt an derselben Klasse: Mit einem Baukasten bist du in wenigen Tagen online. Eine Template-basierte Website vom Freelancer dauert meist zwei bis sechs Wochen. Für eine individuell entwickelte Website sind sechs bis zwölf Wochen realistisch. Das umfasst Konzept, Design, Entwicklung und Livegang.
Der größte Zeitfaktor bist übrigens du selbst. Gelieferte Texte und Bilder sowie schnelles Feedback beschleunigen ein Projekt stärker als jede Technik. Wenn Inhalte fehlen oder Entscheidungen ausbleiben, werden aus sechs Wochen schnell sechs Monate, egal wen du beauftragst.
Was echte Projekte zeigen
Zahlen aus der Praxis sagen mehr als Preislisten. Für einen Reinigungsbetrieb haben wir einen Auftritt mit über 25 Leistungs-Unterseiten gebaut. Nicht aus Fleiß, sondern weil jede Unterseite eine eigene Google-Suche beantwortet. Ein Coiffeur-Geschäft im Dreiländereck erreichte mit neuer Website und SEO innerhalb von drei Monaten über 300 Klicks und 6’500 Impressionen aus der Google-Suche. Beides ist in unseren Case Studies dokumentiert.
Solche Ergebnisse hängen nicht nur am Budget. Sie hängen davon ab, dass Struktur, Inhalte und Technik von Anfang an auf Sichtbarkeit ausgelegt sind. Genau darin unterscheidet sich eine professionell erstellte Website vom schnellen Baukasten-Auftritt. Auch die Ladezeit gehört dazu: Schon eine ältere Google-Studie von 2016 zeigte, dass 53 % der mobilen Websitebesuche abgebrochen werden, wenn eine Seite länger als drei Sekunden lädt.

Woran du ein faires Angebot erkennst
Ein seriöses Angebot nennt nicht nur einen Preis, sondern erklärt, was drin ist und was nicht. Achte auf diese Punkte:
- Der Code bzw. die Inhalte gehören am Ende dir (kein Vendor-Lock-in).
- SEO-Grundausstattung ist enthalten: Meta-Daten, Sitemap, saubere Struktur, Ladezeit.
- Datenschutz (revDSG/DSGVO) ist Teil des Angebots, kein Aufpreis-Posten.
- Laufende Kosten stehen transparent im Angebot.
- Du siehst Zwischenstände statt einer Überraschung am Ende.
Unser Fazit
Die günstigste Website ist selten die billigste. Wer 2’000 Franken für einen Auftritt zahlt, der keine Anfragen bringt, verliert 2’000 Franken. Wer 12’000 Franken für eine Website ausgibt, die jeden Monat zwei Kunden bringt, hat investiert.
Deshalb arbeiten wir projektbasiert. Du nennst uns dein Ziel und deinen Budgetrahmen, und wir sagen dir ehrlich, was damit möglich ist und was sich für dich nicht lohnen würde.
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